Unterstützung bei Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising

c/o Geräuschkulisse e.V.

Träger: Geräuschkulisse e.V.
Webseite: http://www.geraeuschkulisse.org/
Durchführungszeitraum: Jan. 2018 bis Juli 2018
Förderbetrag: 1.000 EUR
Inhalt/Ziele des Projekts: Geboren 2014 aus einer studentischen Initiative verschiedener Fachrichtungen und mit Herzblut für akustische Kunst, gründete sich 2017 der gemeinnützige Verein Geräuschkulisse e.V.. Allen Mitgliedern des Vereins ist gemein, dass ihr Lebens- und Arbeitsmittelpunkt im Leipziger Westen liegt. Mit dem Studienabschluss jedoch änderte sich die Finanzierungslage für das gemeinsame Projekt, da bisher die Hörspiel-Veranstaltungen durch Förderungen aus den Universitäten finanziert wurden. Seit 2018 steht der Verein vor der Herausforderung, ein neues Finanzierungsmodell zu entwickeln, um das Angebot weiterhin sichern zu können. Neben den öffentlichen Kulturförderungen müssen nun auch Sponsoring und Spenden eingeworben werden. In der Übergangsphase überstieg es jedoch die Kapazität des Vereins und bedurfte daher zusätzlicher Unterstützung  für einen Relaunch der Homepage und für Honorarkräfte. Insbesondere wurde Wert darauf gelegt, die Öffentlichkeitsarbeit in professionelle Hände zu übergeben, da sie essentiell ist, um das Projekt mittels öffentlichkeitswirksamer Kampagnen über die sozialen Medien und im Stadtraum noch bekannter zu machen und Unternehmen sowie Privatpersonen für das Projektformat zu gewinnen. Derzeit werden diverse Kooperationsprojekte mit bekannten Museen der Stadt Leipzig entwickelt und auf Sponsoring-Partner im Bereich Hörakustik hingearbeitet. Im Jahr 2018 konnte sich Geräuschkulisse u.a. im Cineding, im Hostel & Garten Eden und in der Buchhandlung Grümmer präsentieren.

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Depot Leipziger Westen – Buchungsplattform

Träger: Stiftung Ecken wecken
Webseite: https://depot-leipzig.de/
Durchführungszeitraum: Nov. 2016 bis Dez. 2017
Förderbetrag: 1.000 EUR
Inhalt/Ziele des Projekts: Einrichten einer Online-Buchungsplattform zu bezahlbaren Mietpreisen von Veranstaltungs-Mobiliar, Biertischgarnituren, Transportmittel und vieles mehr. Ziel des Projektes ist, bereits vorhandene Ressourcen sich zu teilen, die Vernetzung untereinander zu stärken und insbesondere gemeinnützige Organisationen bei ihrer Arbeit stärker zu unterstützen.

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Schaufenstergestaltung Museumswerkstatt

(c) UNIKATUM Kindermuseum gGmbH

Träger: UNIKATUM Kindermuseum gGmbH
Durchführungszeitraum:
Sept. bis Nov. 2017
Förderbetrag: 874,25 EUR
Inhalt/Ziele des Projekts: Der Träger hat in den ehem. leerstehenden Geschäftsräumen in der Zschocherschen Straße 32 eine Werkstatt eingerichtet. Es entstand die Idee, die Schaufenster mit bedruckter Folie als unterhaltsame “Hingucker” zu bekleben. Die Wahl fiel auf eine Milchglasfolie, auf der sich Gestalten und Zitate finden, die zum Verweilen und Nachdenken anregen. Bei den Figuren handelt es sich um Fotografien von Werken, die Kinder selbst entworfen und gebastelt haben. Die Folien verbergen sehr gut den Einblick in die Werkstatträume, ohne zu große Mengen an Tageslicht abzuhalten. Die Grafiken sorgen für einen positiven Effekt, es zeigte sich, dass die Grafiken auffallen und angenommen werden.

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Kochen, Kunst und Kommunikation bei Geier Event

(c) Fam. Geier

Träger: Katja & Ingolf Geier
Durchführungszeitraum: Januar bis Juni 2017
Förderbetrag: 10.000 EUR
Inhalt/Ziele des Projekts: Mit dem Verfügungsfonds (mind. 50 % durch Eigenmittel, Höchstfördersumme 10.000 EUR) wurde in der Demmeringstraße 34 ein Veranstaltungsraum mit einer Heizung ausgestattet, die eine Nutzung auch über kalte Monate möglich macht. Weiterhin wurde ein Besucher-WC ausgebaut und Ausbesserungsarbeiten am Fußboden vorgenommen. Im Außenbereich konnten Fenstermarkisen instandgesetzt und Graffitis von der Fassadenfläche entfernt werden. Einige Anfragen für Kunstausstellungen hatte es bereits gegeben. Auch für andere Events wird der Raum gern zur Verfügung gestellt. Jedenfalls beim nächsten “Lindenow” wird er wieder feste Station sein und das Netzwerk um die Demmeringstraße und den Lindenauer Markt erweitern.

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Lindenau Re-Visited (2007 / 2017) – Ein Wiedersehen

(c) Aranka Feige

Träger: Diana Wesser & Hermann Heisig
(Produktion: Susanne Ogan)
E-Mail: info@dianawesser.de
Durchführungszeitraum: Dezember 2017 (Lofft)
Förderbetrag:
Inhalt/Ziele des Projekts:
Die Performance Lindenau Re-Visited (2007/2017) ist eine vielschichtige Bestandsaufnahme über Stadtentwicklung, Vergänglichkeit, Veränderungsprozesse und Zeit. 10 Jahre sind seit der letzten Vorstellung “Movements of Lindenau” vergangen. Wie hat sich die Atmosphäre, wie die räumliche Struktur im mittlerweile stark wachsenden Viertel verändert? Was denken die Menschen, die hier leben und arbeiten, über die Entwicklung ihres Stadtteils? In Seminargruppen wurden performative Spaziergänge durch Lindenau entwickelt. Diese setzten sich methodisch mit spezifischer Perfomance-Kunst auseinander und begleiteten die Vorstellungstage im Lofft mit einem Rahmenprogramm, das nachtmittags stattfand.

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Legale Wand Graffiti Antonienbrücke

(c) by urban souls e.V.

Träger: Urban Souls e.V.
Tel.: 0341/46369100
e-mail: svenbielig[at]urban-souls[punkt]de
Ansprechpartner: Sven Bielig
Durchführungszeitraum: Mai – Juli 2017
Förderbetrag: 980 EUR

Inhalt/Ziele des Projekts: Mit der anteiligen Förderung konnte eine erste legale Wandfläche für Graffiti-Zwecke feierlich eröffnet werden. Am 08.06.2017 fand hierzu eine Presseveranstaltung mit Vertretern der Stadtverwaltung, Unternehmen, Quartiersmanagement, Streetworkern sowie Interessierten statt. Am nächsten Wochenende wurde mit mehr als 30 Nutzer/-innen erstmals die Wandfläche legal gestaltet. Seither wird die Fläche (knapp 500 m²) mehrmals wöchentlich von Jugendlichen und Erwachsenen aufgesucht.

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Wontanara-Fest Leipzig

(c) by R. Fratta

Träger: R. Fratta, Wontanara – Westafrikanische Musik und Tanz
Tel.: 0179/5403787
e-mail: robifratta[at]hotmail[punkt]com
Ansprechpartner: Roberto Fratta
Durchführungszeitraum: Juli – Oktober 2017
Förderbetrag: 1.000 EUR

Inhalt/Ziele des Projekts: Die Beteiligten von Wontanara (www.wontanaraleipzig.com) veranstalteten einen “Tag der offenen Tür” am 22.09.2017 im Felsenkeller Leipzig, um die Akteure und ihre künstlerischen Freizeitangebote aus der afrikanischen Leipziger Szene vorzustellen. Das Wontanara-Fest und die Dialogkonferenz schlossen am Abend mit einem Abendprogramm von verschiedenen Konzerten ab. Das Bühnenprogramm beinhaltete 3 Bands aus unterschiedlichen Kulturkreisen (Musik aus Gambia, Kongo, Marokko und Leipzig). Zudem wurden Tanz-Workshops angeboten, in denen es möglich war, fremde traditionelle Tänze und Musik am eigenen Leib kennenzulernen, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen und so mittels Kontakt eventuell bestehende Berührungsängste und/oder Vorurteile zu überwinden und abzubauen. Die Dialogkonferenz und das Wontanara-Fest fand erstmalig statt, weitere Projekte in diese Richtung sind bereits in Planung, sodass mit einer intensiveren Öffentlichkeitsarbeit zukünftig noch mehr Interessierte gewonnen werden könnten.

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Rolladen-Verschönerung durch Kunst-Graffiti, Demmeringstr. 23

© by Offener Dialog e.V.

Träger:
Offener Dialog e.V.
Tel.: 0176 – 80691449
e-mail: info[at]offenerdialog-ev[punkt]de
Ansprechpartnerin: Therese Kruse
Durchführungszeitraum: März – Juni 2017
Förderbetrag: 950 EUR

Inhalt/Ziele des Projekts: Nach Erteilung des Zuwendungsbescheides entwarf der Künstler Viktor Sobek das Motiv für die Rolladengestaltung. Gemeinsam wurde versucht, ein Motiv zu finden, das dem Charakter des Vereins entspricht, aber dennoch auch unabhängig von der Vermietung der Räume die Fassadengestaltung bereichert. Seit der Neugestaltung traten keine neuen Fälle von Vandalismus an den Rolläden auf.

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Neugestaltung Gemeinschaftsgarten, Zschochersche Str. 12

(c) by ANNALINDE gGmbH

Träger: ANNALINDE gGmbH, Lützner Str. 108, 04177 Leipzig
Ansprechpartner: Dominik Renner
e-mail: d.renner@annalinde-leipzig.de
Durchführungszeitraum: April – Juli 2017
Förderbetrag: 4.382,18 EUR

Inhalt/Ziele des Projekts: An der Straße wurde das Eingangstor durch ein größeres Tor ersetzt, sodass die Fläche nun für Anlieferzwecke befahrbar ist. Direkt hinter dem Eingang wurde ein 20-Fuß-Container aufgestellt. Weiter wurden bis zu den Eisheiligen Mitte Mai erste marode Hochbeete ausgetauscht und einige neue Beete aufgebaut. Die insgesamt 50 neuen Beete erhielten im Unterschied zu den alten eine Noppenfolie an den Rändern zum Schutz des Holzes. Der Container wurde schließlich mit Licht und Strom ausgestattet sowie von Künstlern mit Gemüsemotiven besprüht. Bei der Neugestaltung waren Freiwillige des Gemeinschaftsgartens sowie Teilnehmer/-innen des ESF-Projektes “Interkultureller Garten” involviert, desweitern aus dem Projekt “social farmers”. Mit der Fertigstellung des Projektes erhält der Gemeinschaftsgarten nach sechs Jahren ein frisches Gesicht, die ehrenamtlichen Helfer bessere Voraussetzungen zum Gärtnern und zur Durchführung von Bildungs- und Kulturangeboten für Menschen im Stadtteil und darüber hinaus.

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Die Verfügungsfondsprojekte von 2016 finden Sie hier.