Auf dieser Seite gibt es eine Zusammenfassung aller ESF-Einzelvorhaben aus dem Fördergebiet Leipziger Westen:

 

GIHK – Leipziger Westen – EV Nr. 23 – Branchennetzwerk Design

(c) Daniel Reiche, Branchennetzwerk Design Leipzig

Träger: Kreatives Leipzig e.V., Lützner Str. 91, 04177 Leipzig

Projektzeitraum: 01.12.2017 – 31.05.2019

  • Projektkosten: 95.307,10 € (davon 90.541,74 € ESF- und Landesmittel, 4.765,36 € Stadt Leipzig
  • Projektinhalt: Aufbau eines Branchennetzwerkes Design, welches dazu beiträgt, dass lokale Designunternehmen und deren Kooperationspartner im Leipziger Westen eine höhere Wertschöpfung generieren und damit mehr wirtschaftliche Stabilität erhalten können. Die Teilnehmenden (TN) sollen dadurch befähigt werden neue Arbeitsplätze in der Kreativwirtschaft zu schaffen. Konkrete Ziele des Vorhabens sind die Teilnahme von 70 KU/Soloselbständigen aus dem Fördergebiet, die Ansprache von 200 potenziellen Kunden, die Schaffung von 10 neuen Arbeitsplätzen bzw. Existenzgründungen sowie die Realisierung von 5 zusätzlichen Projekten/Aufträgen durch TN. Die Durchführung des Vorhabens erfolgt mit branchenspezifischen Workshop, Matchmakingformaten, Netzwerktreffen und einem zielgruppenspezifischen Webauftritt. Folgende 4 Arbeitspakete (Module) werden im Einzelnen umgesetzt:Vernetzung gestalten – Branchennetzwerk Design
    Austausch ermöglichen – Qualifizierung
    Schaufenster Designwirtschaft – Sichtbarkeit
    Werte gestalten – Wertschöpfung
  • Umsetzungsstand: Mit Stand 31.03.2018 nahmen bislang insgesamt 18 Design-KU bzw. Soloselbständige aus dem Fördergebiet aktiv am Vorhaben teil.
    Modul 1: Auftaktveranstaltung fand am 14.03.2018 statt, weitere 17 Netzwerktreffen werden als „design:AUSTAUSCH“ beworben und einmal im Monat durchgeführt
    Modul 1: Einrichtung der Netzwerkplattform ist erfolgt: https://www.facebook.com/branchennetzwerkdesign/
    Modul 2: Kooperationspartner wurden gewonnen (s.u.)
    Modul 2: Vermittlungs- und Vernetzungsgespräche durch zwei Infoveranstaltungen (26./ 29.01.2018) erfolgt, weitere Veranstaltungen sind unter dem Label „design:WISSEN“ ab 2. Quartal 2018 geplant
    Modul 3: Webseite http://branchennetzwerk-design.de wurde eingerichtet und ist in Betrieb gegangen. Ab 2. Quartal 2018 werden Porträts von Designer/-innen aus dem Leipziger Westen veröffentlicht und via FabNet eingebunden
    Modul 4: Konzept für 4 Veranstaltungen unter dem Label „design:KOOPERATION“ ist in Arbeit, Umsetzung ab 3. Quartal geplant.
  • Kooperationspartner: Amt für Wirtschaftsförderung, IHK, HWK, Kreatives Sachsen, Unternehmernetzwerk Leipziger Westen

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GIHK ESF Leipziger Westen – EV Nr. 14 – KIMUnauten – Kinder machen Kindermuseum

UNIKATUM gGmbH

  • Träger: UNIKATUM Kindermuseum gGmbH, Zschochersche Str. 26, 04229 Leipzig
  • E-Mail: info@kindermuseum-unikatum.de
  • Webseite: www.kindermuseum-unikatum.de
  • Ansprechpartner: Roland Kersting
  • Projektzeitraum: 01.08.2017 – 31.07.2019
  • Projektkosten: 46.521,76 € (davon 44.195,67 € ESF- und Landesmittel, 2.326,09 € Stadt)
  • Projektinhalt: Qualifiziertes Freizeitangebot für vorrangig Schüler/-innen der 5. und 6. Klasse.
    Ziel des Projektes ist es, werktags ein dauerhaft offenes Angebot, bestehend aus vier inhaltlich unterschiedlichen Nachmittagskursen von Dienstag bis Freitag zu etablieren. Das Angebot soll Kindern im Fördergebiet vorwiegend ab Grundschulalter ermöglichen, sich mit eigenen Werken an den Themen der Mit-Mach-Ausstellungen des Kindermuseums zu beteiligen. Dazu bieten die Kurse Methoden bzw. Arbeitsformate, mit denen das Kindermuseum bereits aus der jährlich statt-findenden Sommerwerkstatt Erfahrungen hat. Die Teilnahme soll als Einsteiger-Kurs (offenes Angebot, ohne Anmeldung, Teilnahme bis zu 8 Stunden) und als Fortgeschrittenen-Kurs (mit Anmeldung, Teilnahme ca. 20 Stunden oder mehr) ermöglicht werden.
    Die Angebote schulen die TeilnehmerInnen in selbstständiger Projektarbeit, Teamwork, Lösungsorientierung und Test ihrer Werke in der Praxis. Die Arbeiten der Kinder werden im Kindermuseum präsentiert, digitale Werke z. B. in die Mediathek des Kindermuseums aufgenommen. Besonders gute Arbeiten (Besuchervoting) erhalten einen Preis.
  • Umsetzungsstand: Am Projekt nahmen bislang 169 Kinder und Jugendliche sowie vereinzelt auch Erwachsene (Eltern) an den offenen Angeboten teil, davon hatten 127 ihren Wohnsitz im Fördergebiet (Stand 31.12.2017). Folgende vier Workshopformate wurden ab dem 04.10.2017 im Wochen-Rhythmus realisiert:
    Dienstags: Trickfilmwerkstatt,
    Mittwochs: Modellbauwerkstatt,
    Donnerstags: Comic Café,
    Freitags: Mit-Mach-Küche
    Zusätzliche Modellbauworkhops an den Wochenenden
    Die Workshops werden von erfahrenen Medien- bzw. Museumspädagoginnen geleitet.
    Die geschlossenen Angebote starten planmäßig in 2018.
  • Kooperationspartner: KiTa- und Hortgruppen aus Schulen des Fördergebietes

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“Stadtteilmanagement Soziale Integration” (EV Nr. 25 des GIHK ESF – Leipziger Westen)

Stadtteilmanagement Soziale Integration

  • Träger: Protegat gUG, Lindenauer Markt 13b,
  • 04177 Leipzig im Auftrag der Stadt Leipzig, Amt für Stadterneuerung und Wohnungsbauförderung (ASW)
  • E-Mail: kevin.herrmann@protegat.de
  • Webseite: www.protegat.de
  • Ansprechpartner: Kevin Herrmann
  • Projektzeitraum: 16.01.2017 – 31.12.2018
  • Projektkosten: 78.444,80 € (davon 74.522,56 € ESF- und Landesmittel, 3.922,24 € Stadt Leipzig)
  • Projektinhalt: Schnittstelle zwischen der Stadtverwaltung, der Stadtteilpolitik und den Stadtteilbewohner/-innen im Bereich Asyl/Migration:
    Vorhaltung von Beratungssprechzeiten zum Thema Asyl für Stadtteilbewohner im Stadtteilbüro Leipziger Westen, Erstberatung von Migrant/-innen mit dem Ziel der Vermittlung in die bestehenden Beratungs- und Hilfestrukturen, Mitarbeit in den relevanten Stadtteilnetzwerken/-gremien, Kontaktaufnahme und –pflege zu relevanten Einrichtungen und Angeboten mit dem Ziel einer interkulturellen Öffnung im Hinblick auf die Integration der neuen Mitbewohner, Organisation von Informationsveranstaltungen/Schulungen für Mitarbeiter/-innen von Einrichtungen oder Bewohner/-innen des Stadtteils zu integrationsrelevanten Themen, Begleitung der ESF-Projektträger mit Migrant/-innen als Teilnehmer/-innen bei der inhaltlichen Umsetzung ihrer Vorhaben und Unterstützung des fachlichen Austauschs untereinander.
  • Umsetzungsstand (15.10.2017): Um die Schnittstelle zügig zu implementieren, setzte Protegat auf vorhandene Strukturen und professionalisierte dafür bislang rein ehrenamtlich betriebene Angebote. Die Beratung von Migrant/ -innen erfolgt im Rahmen der Beratungsnachmittage der Projektgruppe „Neue Nachbarschaft“, die aus den Tätigkeiten in der ehemaligen Erstaufnahmeeinrichtung „Ernst-Grube-Halle“ entstanden ist und seit Nov. 2015 im inklusiven Nachbarschaftszentrum des Mobilen Behindertendienstes Leipzig e.V., Lindenauer Markt 13, 1 x im Monat Beratungs- und Begegnungsnachmittage veranstaltet. Hier wird Migrant/-innen eine Plattform geboten, um mit Initiativen in Kontakt zu treten und sich über verschiedene Themen des gesellschaftlichen Zusammenlebens zu informieren. Im Rahmen dieses Angebots erfolgt auch eine persönliche Beratung durch Protegat und eine Vermittlung an bestehende Hilfestrukturen.
    Darüber hinaus werden im Rahmen der seit März 2016 etablierten Informationsveranstaltungsreihe „Eine neue Heimat“ 1 x im Monat Informationsabende für Stadtteilbewohner/-innen zu verschiedenen integrationsrelevanten Themen angeboten, ebenfalls im Nachbarschaftszentrum, Lindenauer Markt 13.
    Beratungsnachmittage:
    * Durchführung von 9 Beratungsnachmittagen mit insgesamt 315 Teilnehmenden
    Informationsveranstaltungen:
    * Jan. – Ehrenamt in der Flüchtlingsarbeit – 23 TN
    * Feb. – Homophobie in der Flüchtlingsarbeit – 31 TN
    * Mrz. – Geschlechterrollen in der Flüchtlingsarbeit – 34 TN
    * Apr. – Ausblick u. Rückblick zur akt. Asylsituation – 31 TN
    * Mai – Migrant/-innen in KiTa und Schule – 29 TN
    * Jun. – Interkultureller Arbeitsmarkt – 11 TN
    * Jul. – Migrant/-innen in Freiwilligendiensten und Ehrenämtern – 26 TN
    * Aug. – Wohnraumsituation für Migrant/-innen – 34 TN
    * Sep. – Gesundheitsversorgung für Migrant/-innen – 14 TN
    Begleitung von Projektträgern:
    * Durchführung von 10 Vorort-Besuchen
    * Durchführung von 18 Beratungsterminen im Stadtteilbüro
    * Durchführung von 3 Netzwerktreffen
  • Kooperationspartner: Koordinatorin des AJFB für Jugend und Bildung im Leipziger Westen, Stadtumbaumanagement Leipziger Westen, Magistralenmanagement Georg-Schwarz-Straße, Gemeinschaftsunterkünfte im Leipziger Westen, Freiwilligen-Agentur Leipzig e.V., Kontaktstelle Wohnen, RAA-Beratungsstelle SALVE, IHK Leipzig, Amnesty International, Refugee Law Clinic, Kausa Servicestelle Leipzig, mitStudieren – Universität Leipzig, Soziokulturelles Zentrum “Die Villa”

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“Sport und Technik!” (EV Nr. 01 des GIHK ESF – Leipziger Westen)

VDI – GaraGe

  • Träger: VDI – GaraGe gGmbH, Karl-Heine-Straße 97, 04229 Leipzig
  • E-Mail: kontakt@g-a-r-a-g-e.biz
  • Webseite: http://www.g-a-r-a-g-e.com
  • Ansprechpartner: Dirk Richter
  • Projektzeitraum: 08.08.2016 – 10.08.2018
  • Projektkosten: 20.744,87 € (davon 19.707,63 € ESF- u. Landesmittel, 1.037,24 € Stadt Leipzig)
  • Projektinhalt: Qualifiziertes Freizeitangebot für insgesamt 60 Kinder und Jugendliche im Alter von 12 – 17 Jahren aus sozial sozial benachteiligten Familien mit und ohne Migrationshintergrund. Sie lernen an einer der 3 Oberschulen im Fördergebiet und streben den Hauptschul- oder Realschulabschluss an.
    Sport begeistert, ruft Emotionen hervor, Sport verbindet und Sport ist heute ohne Technik nicht mehr vorstellbar.
    „Fußball“ als repräsentative Teamsportart, „Wasser- und Radsport“ als beliebte Freizeitbeschäftigung mit Freunden und „Automobilsport“ als hochtechnologisierte Sportart, sollen den Projektteilnehmer/-innen Grund-, Schlüssel- und Bildungs-kompetenzen unter dem Aspekt „Sport und Technik“ auf interessante, praxisorientierte, wissensfördernde und aktive Weise vermitteln. Praxisorientierte Workshops und Trainings, Fachexkursionen und individuelle Betreuung, Kontakt zu Sportlern soll dazu beitragen Leistungsbereitschaft und –vermögen zu steigern
  • Umsetzungsstand: Zum Stand 28.02.2018 nehmen am Vorhaben 23 Schülerinnen und Schüler nach dem regulären Schulunterricht teil (2. Durchlauf). Zusammen mit den 31 TN des 1. Durchlaufs (Schuljahr 2016/2017) wurde die Zielvorgabe von 45 TN um 9 TN überschritten. Die Schülerinnen und Schüler sind in 3 Gruppen (Wassersport, Fußball und Rad/Automobilsport) aufgeteilt. Die Gruppen kommen an einem abgestimmten Projekttag (Nachmittage, unterrichtsfreie Tage, Ferien) in die VDI-GaraGe.
    Bisher wurden folgende Kursstunden umgesetzt (1.+2. Durchlauf):
    – Training sozialer Kompetenzen: 57 Stunden
    – Workshop Wassersport: 54 Stunden
    – Workshop Fußball: 66 Stunden
    – Workshop Rad-/Automobilsport: 61 Stunden
    – Exkursionen: 12 Stunden
    – Individuelle Betreuung: 173 Stunden
  • Kooperationspartner: Porsche AG, RB Leipzig, SC DHfK Leipzig.

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“G.E.O.R.G. – Das Herz Leutzschs” – Folgevorhaben 17/18 – (EV Nr. 11 des GIHK ESF – Leipziger Westen)

Tüpfelhausen – Das Familienportal e.V.

  • Träger: Tüpfelhausen – Das Familienportal e. V., Georg-Schwarz-Straße 116, 04179 Leipzig
  • E-Mail: c.schumacher@tuepfelhausen.de
  • Webseite: http://bildungszentrum-georg.de/
  • Ansprechpartner: Christoph David Schumacher
  • Projektzeitraum: 01.09.2017 – 31.08.2018
  • Projektkosten: 74.520,75 € (davon 70.794,71 € ESF- und Landesmittel, 3.726,04 € Stadt)
  • Projektinhalt: Fortsetzung des qualifizierten außerschulischen Bildungs- und Freizeitangebotes für insgesamt 450 Teilnehmende – Kinder im Alter von 4 – 12 Jahren aus sozial benachteiligten Familien mit und ohne Migrationshintergrund und deren Familien. Ziel ist eine niederschwellige Förderung von Sozial- und Lernkompetenzen zu ermöglichen und damit zum Erwerb von Grund- und Schlüsselkompetenzen zur autonomen Bewältigung von Alltagsanforderungen beizutragen – unter Einbeziehung der Erziehungsberechtigten, um denen, wo es erforderlich ist, ein Grundwissen an Erziehungs- und Bildungsaufgaben zu vermitteln, welches sie dann selbständig an ihre Kinder weitergeben können.
  • Umsetzungsstand (28.02.2018): Das Vorhaben ist in Umsetzung. Es befinden sich aktuell 236 Teilnehmende im Projekt, davon 47 in den geschlossenen Angeboten und 189 in den offenen Angeboten. Folgende Angebote werden realisiert:
    – Workshops in 12 Einheiten zum Thema „100 Dinge, die eine Familie wissen muss“.
    – In einem 1 x pro Woche stattfindenen, je 3 Stunden dauernden Kurs, wird der Zielgruppe eine gesunde und nachhaltige saisonale Ernährung vermittelt und das Thema Umwelt- und Ressourcenschutz praktisch erprobt.
    – monatlich stattfindender Stammtisch für Alleinerziehende und Familien zum Austausch über Fragen der Erziehung und Bildung mit fachkundiger Begleitung.
    – Offenes Angebot der Bildungsberatung mit individueller Begleitung.
    – Wöchentliche Angebote von Nachhilfekursen, die sich an die individuellen Bedürfnisse insbesondere der deutschen Sprache und Grammatik richten,
    – Ab April ist vorgesehen, die Gartenfläche im Hinterhof zum gezielten gemeinsamen Anbau von Gemüse und weiteren Nutzpflanzen anzulegen und zu bewirtschaften,
    – im Mai ist die Durchführung eines Schulbgegleitungskurses als Blockveranstaltung geplant.
  • Kooperationspartner: Asyl-Gemeinschaftsunterkünfte im Quartier, Bürgerverein Leutzsch e.V., Magistralenmanagement Georg-Schwarz-Straße, BSG Chemie Leipzig e.V., lokale Akteure der Kinder- und Jugendbildung

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Tüpfelhausen e.V.

“G.E.O.R.G. – Das Herz Leutzschs” (EV Nr. 11 des GIHK ESF – Leipziger Westen)

  • Träger: Tüpfelhausen – Das Familienportal e. V., Georg-Schwarz-Straße 116, 04179 Leipzig
  • E-Mail: c.schumacher@tuepfelhausen.de
  • Webseite: http://bildungszentrum-georg.de/
  • Ansprechpartner: Christoph David Schumacher
  • Projektzeitraum: 01.09.2016 – 31.08.2017
  • Projektkosten: 64.224,37 € (davon 61.013,15 € ESF- und Landesmittel, 3.211,22 € Stadt)
  • Projektinhalt: Qualifiziertes außerschulisches Bildungs- und Freizeitangebot für insgesamt 105 Teilnehmende – Kinder im Alter von 4 – 12 Jahren aus sozial benachteiligten Familien mit und ohne Migrations-hintergrund und deren Familien. Ziel ist eine niederschwellige Förderung von Sozial- und Lernkompetenzen zu ermöglichen und damit zum Erwerb von Grund- und Schlüsselkompetenzen zur autonomen Bewältigung von Alltagsanforderungen beizutragen – unter Einbeziehung der Erziehungsberechtigten, um denen, wo es erforderlich ist, ein Grundwissen an Erziehungs- und Bildungsaufgaben zu vermitteln, welches sie dann selbständig an ihre Kinder weitergeben können.
  • Umsetzungsstand: Das Projekt ist abgeschlossen. Aufgrund des guten Erfolges wurde ein Folgevorhaben für 2017/2018 beantragt und bewilligt. Insgesamt 123 Personen nahmen an folgenden Angeboten teil:
    – Workshops in 12 Einheiten zum Thema „100 Dinge, die eine Familie wissen muss“.
    – In einem 2 x pro Woche stattfindenen, je 3 Stunden dauernden Kurs, wird der Zielgruppe eine gesunde und nachhaltige saisonale Ernährung vermittelt und das Thema Umwelt- und Ressourcenschutz praktisch erprobt.
    – Es wird ganzjährig eine Gartenfläche im Hinterhof zum gezielten gemeinsamen Anbau von Gemüse und weiteren Nutzpflanzen angelegt und bewirtschaftet.
    – monatlich stattfindender Stammtisch für Alleinerziehende und Familien zum Austausch über Fragen der Erziehung und Bildung mit fachkundiger Begleitung.
    – Offenes Angebot der Bildungsberatung mit individueller Begleitung.
    – Wöchentliche Angebote von Nachhilfekursen, die sich an die individuellen Bedürfnisse insbesondere der deutschen Sprache und Grammatik richten.
  • Kooperationspartner: Asyl-Gemeinschaftsunterkünfte im Quartier, Bürgerverein Leutzsch e.V., Magistralenmanagement Georg-Schwarz-Straße, BSG Chemie Leipzig e.V., lokale Akteure der Kinder- und Jugendbildung

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“Interkultureller Garten” (EV Nr. 19 des GIHK ESF – Leipziger Westen)

ANNALINDE gGmbH

  • Träger: ANNALINDE gGmbH, Lützner Str. 108, 04177 Leipzig
  • E-Mail: info@annalinde-leipzig.de
  • Webseite: http://www.annalinde-leipzig.de
  • Ansprechpartner: Dominik Renner
  • Projektzeitraum: 01.09.2016 – 31.08.2018
  • Projektkosten: 62.356,- € (59.238,20 € ESF- und Landesmittel, 3.117,80 € Stadt Leipzig)
  • Projektinhalt: Durch das Projekt erhalten Geflüchtete aus dem Leipziger Westen die Möglichkeit, gemeinsam mit Nichtgeflüchteten die soziokulturellen Angebote des Fördergebietes kennenzulernen und sich selbst dort einzubringen. Des Weiteren suchen sie Einrichtungen und Orte auf, bei denen eine Deckung von Grundbedürfnissen auf gemeinwohlökonomischer Basis möglich ist. Zudem sollen durch den Besuch von Unternehmen im Quartier berufliche Perspektiven aufgezeigt werden. Im zweiten Baustein des Projekts wird mit den Teilnehmenden ein selbstverwalteter interkultureller Garten entwickelt. Dieser stellt sowohl einen bleibenden wachsenden Ort niedrigschwelligen Erlernens von Grund- und Schlüsselkompetenzen zur autonomen Bewältigung des Alltags als auch der interkulturellen Kommunikation dar.
  • Umsetzungsstand:
    Am Projekt nahmen -Stand 31.12.2017- 949 Personen teil, davon 748 mit Wohnsitz im Fördergebiet.

    • 89 Projekttage im Baustein „Offener interkultureller Garten“ am Standort Klingenstraße 10 bis 02/2017, danach im Gemeinschaftsgarten Zschochersche Str. 10 bzw. im Winter als betreutes Gartencafé mit Spieletreff in den Gemeinschaftsräumen Zollschuppenstraße 11, ab 03/2017 in der Georg-Schwarz-Str. 19 bei ADI
    • 37 Projekttage im Baustein „Workshops“ zu Themen „Berufsorientierung“, „Kochen“, „Handwerk“, „Soziokultur“, „Stadtnatur“ und „Bedürfnisse“ – verbunden mit Besuchen bei: Inab Leipzig – K.I.P. Integrationstreff, Engertstr. 31, Theatercafé PAN, Stadtteilbüro -jobpoint basic-, Karl-Heine-Str. 54, Grassi-Museum, Café für geflüchtete Frauen, Josephstr. 12, Kontaktstelle Wohnen, Georg-Schwarz-Str. 19, Tischlerei Pomplitz, OFT KIB e.V., Repaircafé, Gärtnerei Lützner Str. 108, )
    • Sommerfest mit SeaNaps-Festival am 7.9.17
  • Kooperationspartner: Zollschuppen e.V. Pandechaion Herberge e.V., Malteser Hilfsdienst e.V., Siebdruckwerkstatt „offensiwe“, inab – Ausbildungs- und Beschäftigungsgesellschaft des bfw mbH, „Die ganze Bäckerei“, ADI-Autodidaktische Initiative, HABeaTUS e.V., DEB Sprachschule, interaction Leipzig e.V., Haus- und Wagenrad e.V., Referat für Migration und Integration

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“Lehmbauangebot auf dem Bauspielplatz” (EV Nr. 17 des GIHK ESF – Leipziger Westen)

KIWEST Bau- und Aktivspielplatz Leipzig e.V.

  • Träger: KIWEST Bau- und Aktivspielplatz Leipzig e.V., Alfred-Frank-Straße 15, 04229 Leipzig
  • E-Mail: verein@kiwest.org
  • Webseite: http://www.kiwest.org
  • Ansprechpartnerin: Vicky Krause
  • Projektzeitraum: 01.09.2016 – 31.08.2018
  • Projektkosten: 25.245,21 € (davon ESF- und Landesmittel 23.982,95 €, 1.262,26 € Stadt Leipzig)
  • Projektinhalt: Qualifiziertes Freizeitangebot für Kinder und Jugendliche bis 14 Jahren zur niedrigschwelligen Vermittlung von Grund-, Schlüssel- und Bildungskompetenzen. Auf dem neuen Bauspielplatz „Wilder Westen“, gelegen im Grünzug Plagwitzer Bahnhof, entsteht seit September 2016 ein permanenter Lehmbaubereich, der vom Kiwest e.V. betreut wird. Lehm als Werkmaterial bietet durch seine vielfältigen Verarbeitungsmöglichkeiten und seine Haptik einzigartige Voraussetzungen für die Nutzung als spielerisch handwerkliches Medium. Er kann zum Verkleiden einer Hüttenwand verwendet werden, genau wie zum Bau kleinerer Skulpturen, oder er wird einfach als taktil anregender Matsch mit Händen und/oder Füßen befühlt. Seine Wiederverwendbarkeit und Anwendung mit Heu, Weidenzweigen oder anderen Naturmaterialien stellen einen veritablen Baustein ökologischer Bildung dar. Die Weide als alte mitteleuropäische Nutzpflanze bietet umfangreiche Möglichkeiten vom Korbflechten bis zum Bau lebender Weidenhäuser. Diese Techniken eignen sich hervorragend zur Arbeit mit Kindern und Jugendlichen jeder Altersgruppe, insb. auch mit Fluchterfahrungen.
  • Umsetungsstand: Am Projekt nahmen bislang 652 Kinder und Jugendliche teil, davon hatten 444 ihren Wohnsitz im Fördergebiet (Stand 28.02.2018). Ebenso partizipierten zeitweise Eltern und Pädagogen/-innen. Folgende Projektbausteine wurden realisiert:
    – Versiegeln der Lehmhausoberfläche und des Pizzaofens
    – Herstellung von Lehmziegelsteinen
    – Bau eines begehbaren Lehm-Weiden-Gebildes
    – Herstellung vieler kleiner Lehmfiguren, Wandskulpturen
    – viel Matschen, Stampfen, Kleistern, Hin- und Herschichten
    – Neukennenlernen des Materials Ton – Unterschiede zum Lehm erkennen
    – Umgang mit ungewohnten Werkzeugen (Maurerkelle, Spaten, Schubkarre etc.)
    – Beobachten von Insekten, die Lehm als Lebensraum oder Baustoff nutzen
  • Kooperationspartner: Papenburg Baustoffe GmbH, Lehmbau Atelier Lehmolandia, Hortgruppen aus Schulen des Fördergebietes, Gemeinschaftsunterkünfte im Fördergebiet

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“KAOS Wochenendakademie” (EV Nr. 08 des GIHK ESF – Leipziger Westen)

Hinweis: Ab September 2017 gibt es wieder eine neue Runde, Kontakt: Friederike Blum (s.u.)

  • Träger: Kindervereinigung Leipzig e.V., Kulturwerkstatt KAOS, Wasserstraße 18, 04177 Leipzig
  • E-Mail: info@kaos-leipzig.de
  • Webseite: http://akademie.kaos-leipzig.de/
  • Ansprechpartnerin: Jochen Janus
  • Projektzeitraum: 01.12.2016 – 30.11.2018
  • Projektkosten: 50.803,00 € (davon 48.262,85 € ESF- und Landesmittel, 2.540,15 € Stadt Leipzig)
  • Projektinhalt: Qualifiziertes Freizeitangebot für insgesamt 30 Teilnehmende unter 18 Jahren mit und ohne Migrationshintergrund. Benachteiligte Kinder/Jugendliche, die in ihrem Elternhaus nur wenig berufliche Perspektiven vermittelt bekommen, treffen am Samstagvormittag in Veranstaltungen á 3 h auf erfolgreiche Erwachsene, die mit Begeisterung von ihrem Berufsleben erzählen. Erfolgreich meint nicht nur die materielle Perspektive, sondern die Vermittlung von Wegen zu einem sinnerfüllten Leben. Das Erzählen wird ergänzt durch das Machen, das Sehen und Erleben, das entweder bei KAOS oder anderen Projektorten im Fördergebiet stattfindet. Jeweils 10 Kinder der Klassenstufe 5 nehmen in 3 Durchgängen für je 5 Monate an den Veranstaltungen teil (43 Gesamtveranstaltungen). Ein begleitendes Programm sichert den Kontakt zu den Eltern. Es wird eine Projektseite eingerichtet, auf der der Ablauf dokumentiert wird. Jedes Kind erhält einen Tablett-PC, da sie die Dokumentation selbst mit leisten werden. Das Erlernen des kompetenten Umgangs mit Medien ist Teil des Projekts. Um die Verbindung zu den Eltern zu halten, werden diese drei Mal in jeder Phase eingeladen, für die Teilnehmenden zu kochen. Die Mahlzeiten werden gemeinsam mit den Kindern eingenommen und bieten die Möglichkeit für zwanglosen Austausch. Die vortragenden Erwachsenen agieren im Projekt als Ehrenamtliche. Sie werden durch die Projektleitung gecoacht, um den den Kindern auf Augenhöhe zu begegnen.
  • Umsetzungsstand: Das Projekt haben zum Stand 28.02.2018 insg. 23 Teilnehmende durchlaufen, davon sind 10 TN aktuell dabei (inkl. 1 TN aus Durchgang 1), 12 TN sind geplant ausgetreten und 1 TN musste das Projekt vorzeitig verlassen.
    Realisierte Arbeitspakete:
    – Durchgang 1 erfolgreich abgeschlossen (inkl. Treffen mit Familien),                                                  – Durchgang 2 läuft planmäßig.
    – Projektwebseite erstellt (online seit 4.3.2017)
    – Konzeption „Aktive Medienarbeit mit Tablet“ umgesetzt
    – Presse- und Medienarbeit läuft erfolgreich (z.B. führen TN einen eigenen Projektblog                    http://akademie.kaos-leipzig.de)
  • Kooperationspartner: Schulen im Fördergebiet, Helmholtzclub, Spielmobil, BBW Leipzig, Feuerwehr Leipzig/Wache West, LVB, Auwaldstation, FIRE & MAGIC, Radio Blau, heldenküche, Imker Frank Schneider, Oma Inge Film, Steinmetzin Kerstin Krieg, Malermeisterin Junghans

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“Handwerk und Upcycling-Akademie” (EV Nr. 09 des GIHK ESF – Leipziger Westen)

kunZstoffe e.V.

  • Träger: kunZstoffe – urbane Ideenwerkstatt e.V., Georg-Schwarz-Straße 7, 04177 Leipzig
  • E-Mail: buero@kunzstoffe.de
  • Webseite: http://kunzstoffe.de/huupa-die-handwerk-und-upcycling-akademie
  • Ansprechpartnerin: Antje Arnold
  • Projektzeitraum: 16.01.2017 – 31.12.2018
  • Projektkosten: 62.421,50 € (davon 59.300,42 € ESF- und Landesmittel, 3.121,08 € Stadt Leipzig)
  • Projektinhalt: Den geplanten 324 Teilnehmenden sollen mit Workshops bzw. Kursen Grundlagen und Techniken aus verschiedenen Handwerken in Bezug auf Upcycling näher gebracht sowie damit eng verbunden der Begriff eines nachhaltigen, alternativen Wirtschaftens vermittelt werden. Die Handwerk- und Upcycling-Akademie soll den Teilnehmenden die Möglichkeit bieten, ihre Kenntnisse zu erweitern und v.a. ihre eigenen Fähigkeiten zu entdecken. Sie sollen durch den Wissenserwerb und das kreative Arbeiten Selbstbewusstsein entwickeln und in die Lage versetzt werden, ihre Situation selbst zu überdenken – frei von Verwertungszwängen. Durch den Aufbau eines Netzwerks innerhalb der Akademie sollen die Teilnehmenden eine Basisstruktur aufbauen und perspektivisch für sich nutzen können. Die Module erstrecken sich jeweils über drei Monate. Die Wokshopleiter/-innen kommen sowohl aus dem kunZstoffe-Verein als auch aus der näheren Umgebung. Sie haben ihr Handwerk von der Pike auf gelernt und verfügen über Erfahrung im Workshop-pägagogischen Bereich. Die Wokshopleiter/-innen sind u.a. Produktdesigner/-innen, Schneider/-innen, Tischler/-innen, Siebdrucker/-innen, Keramiker/-innen und Fotograf/-innen, die ihr Handwerk zu ihrer Existenzgrundlage gemacht haben. Sie alle eint der ressourcenbewusste Umgang mit Materialien und sie nutzen, wenn möglich, Restmaterialien bei ihrer Arbeit – im Sinne von Upcycling.
  • Umsetzungsstand: Zum Stand 28.02.2018 haben 175 Teilnehmende das Projekt durchlaufen, davon 112 in den geschlossenen Kursen und 63 im offenen Angebot. Bislang wurden 27 Durchläufe in folgenden Workshops realisiert:
    – Schneiderhandwerk
    – Fotografie
    – Holzwerken
    – Electric Upcycling
    – Möbel Upcycling
    – Siebdruck
    – Upcycle it
    – Upcycling mit Papier
    – Upcycling mit Kunststoff
    Am 18.11.2017 wurde eine Werkschau abgehalten, zu der alle Teilnehmenden eingeladen wurden, um ihre Werkstücke zu präsentieren.
  • Kooperationspartner: Olli Holland (Webdesign und -programmierung), Schwarzarbeit GbR (Holzwerkstatt), werk und gut (Raumgestaltung), Atelier Spenniundkleid, Siebdruckwerkstatt momochrome, Sven Winter (Fotograf) Gerlinde Meyer (Kunstpädagogin), Ladenwerkstatt und Materialsammlung „krimZkrams“

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“Gemeinsam Lernen im Quartier” (EV Nr. 10 des GIHK ESF – Leipziger Westen)

Stiftung Ecken wecken

  • Träger: Stiftung “Ecken wecken”, Markranstädter Straße 29 b, 04229 Leipzig
  • E-Mail: info@stiftung-ecken-wecken.de
  • Webseite: www.stiftung-ecken-wecken.de/GLIQ
  • Ansprechpartner: Thorsten Mehnert, Toralf Zinner
  • Projektzeitraum: 15.03.2017 – 31.08.2018
  • Projektkosten: 19.316,25 € (davon 18.350,44 € ESF- und Landesmittel, 965,81 € Stadt Leipzig)
  • Projektinhalt: Für 30 Teilnehmer/-innen im Alter von 18-65 Jahren sollen wohnortnahe und niederschwellige Maßnahmen durchgeführt werden, die Initiativen bei der Bewältigung konkreter Problem-lagen durch gemeinwohlorientiertes Lernen unterstützen. Durch das praxisorientierte Angebot werden sozial benachteiligte Erwachsene im Fördergebiet dazu befähigt, das Leben und die Nachbarschaft bzw. ihren Stadtteil kompetent und aktiv mitzugestalten sowie soziale Defizite innerhalb des Lebensumfeldes zu überwinden. Basisziel ist, die Lernmotivation der Projektteilnehmer zu stärken: durch kooperatives Lernen, orientiert an gemeinsam gesetzten Zielen, Gruppenerfolg statt individueller Einzelleistung, Erfahrung der Selbstwirksamkeit, Mischung aus Theorie, Übung und Praxis. Erreicht werden soll dies vor allem auch durch ein solidarisches Miteinander von bildungsnahen und bildungsfernen Teilnehmern innerhalb der Teilnehmergruppe. Die Maßnahme besteht insgesamt aus 6 verschiedenen Modulen, die jeweils von 10 -18 Teilnehmern besucht werden. Im Rahmen des jeweiligen Moduls/Workshops arbeiten Teilnehmer unterschiedlichen Bildungsniveaus sowie völlig unterschiedlicher Berufsgruppen gemeinsam. Dies ermöglicht die Verwirklichung des jeweiligen Projektzieles auf unterschiedlichen fachlichen und praktischen Ebenen und bündelt die individuellen Potentiale und Fähigkeiten der einzelnen Personen. Sie erwerben neben fachlichen Kompetenzen auch Erfahrungen im planerisch-organisatorischen Bereich und praktisches Rüstzeug.
  • Umsetzungsstand: Zum Stand 28.02.2018 nahmen bisher 32 TN, davon 29 aus dem Fördergebiet am Projekt teil. Die beiden Seminare zum Basismodul mit Einstieg in das Thema Community Organizing fanden am 12./13.5.2017 und am 23./24.6.2017 statt. Wie geplant umfasste das Modul „Meine Familie, meine Nachbarn, mein Quartier“ 24 Seminarstunden. Diese wurden auf 3 Seminartage (18./19.8. und 21.10.17 – 20 h) und 1 Projekttag á 4 h (01.12.17 und 24.02.18) verteilt. Das Modul „Präsentation & Moderation“ mit einem Volumen von 24 h fand am 27./28.10.17 und 10./11.11.17 statt. Das Modul „Stadt gemeinsam gestalten“ wurde mit dem 1. Teil (12 h) am 02./03.02.18 begonnen.
  • Kooperationspartner: Deutsches Institut für Community Organizing, SO! Mit Uns – Bürgerplattform Berlin-Südost, Initiative Bürgerbahnhof Plagwitz, Quartiersrat Leipziger Westen, Gemeinschaftsunterkünfte im Fördergebeiet

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“jobpoint basic” (EV Nr. 20 des GIHK ESF – Leipziger Westen)

  • Träger: PMP Projekt Management Partner GmbH, Friedensallee 103, 22763 Hamburg
  • E-Mail: mareike.garbe@hilfe-auf-den-punkt.de
  • Webseite: www.hilfe-auf-den-punkt.de
  • Ansprechpartner: Mareike Garbe, Oliver Wolf
  • Projektzeitraum: 01.12.2016 – 30.06.2018
  • Projektkosten: 221.259,80 € (davon 210.196,05 € ESF- und Landesmittel, 11.062,95 € Stadt Leipzig)
  • Projektinhalt: Als offene Anlauf-/Servicestelle im Stadtteilbüro Leipziger Westen, Karl-Heine-Straße 54, 04229 Leipzig bietet das Projekt „jobpoint basic“ Orientierung und Unterstützung bei der Bewerbung und professionelle Beratung bei der Suche nach Ausbildung und Arbeit. Die Inanspruchnahme ist kostenlos und basiert auf Freiwilligkeit. Die Hilfestellung richtet sich nach dem konkreten Bedarf. Sie reicht von Coaching, Kompetenztraining über die Begleitung zu Terminen bei Behörden bis hin zu aufsuchender Sozialarbeit. Mindestens 70 TeilnehmerInnen sollen das Projekt durchlaufen. Ressourcen des Beratung suchenden Menschen als auch seines persönlichen Umfeldes, werden als Hilfe zur Selbsthilfe aktiviert, um einen eigenständigen Zugang zum Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Adressierte Zielgruppen sind u.a. Alleinerziehende, Menschen mit Migrationshintergrund und sozial benachteiligte Jugendliche aus bildungsfernen Milieus sowie Asylbewerber mit guter Bleibeperspektive und anerkannte Geflüchtete. Das Projekt kooperiert mit Beratungs- und Hilfeeinrichtungen, um Probleme, die einer Aufnahme einer Erwerbstätigkeit im Wege stehen, aus dem Weg zu räumen. Im Kontakt zu regionalen Arbeitgebern werden zu den Potenzialen und Vorstellungen der Teilnehmenden passende berufliche Perspektiven erschlossen.
  • Zum Stand 31.03.2018 konnten bereits 95 Teilnehmer (Zielgröße: 70 TN) im geschlossenen Vorhabensteil, im offenen Angebot seit Mai 2017 bereits 187 Beratungskontakte, davon 139 Personen aus dem ESF-Fördergebiet (Zielgröße 38) verbucht werden. 63 TeilnehmerInnen haben den geschlossenen Vorhabensteil erfolgreich durchlaufen und die Teilnahme beendet, d.h. sie konnten entweder in Erwerbstätigkeit/ Selbstständigkeit, in berufliche Ausbildung, in schulische Bildung oder in Qualifizierung überführt werden. Dies ergibt eine Erfolgsquote von 66%.
  • Kooperationspartner:  Jobcenter Leipzig, Agentur für Arbeit Leipzig, Referat für Beschäftigungspolitik, Sozialamt, Amt für Jugend, Familie und Bildung, Gesundheitsamt, Referat Migration und Integration, DEKRA GmbH, Mütterzentrum Leipzig e.V., Wege e.V., Suchtzentrum Leipzig e.V., Das Boot gGmbH, Stadtteilmanagement Soziale Integration, Unternehmernetzwerk Leipziger Westen, Stadtumbaumanagement Leipziger Westen

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“Administrative Unterstützung der Projektträger” (EV Nr. 26 des GIHK ESF – Leipziger Westen)

  • Projektträger: Anja Wirl – Fördermittelmanagement,
  • Xing/Anja Wirl im Auftrag der Stadt Leipzig, Amt für Stadterneuerung und Wohnungsbauförderung (ASW)
  • E-Mail: wirlanja@gmail.com
  • Ansprechpartnerin: Anja Wirl
  • Projektzeitraum: 10.06.2016 – 31.12.2019
  • Projektkosten: 50.881,43 € (davon 48.337,35 € ESF- und Landesmittel, 2.544,08 € Stadt Leipzig)
  • Projektinhalt: Erbringung von Beratungsleistungen zur administrativen Unterstützung der Projektträger bei der Beantragung, Umsetzung und Abrechnung ihrer Projekte sowie zur administrativen Unterstützung des ASW bei der Abwicklung des Rahmenbescheides zur Gesamtmaßnahme ESF Leipziger Westen und bei den Aufgaben, die im Zusammenhang mit der Weiterleitung der Mittel an Dritte stehen (koordinierende und qualitätssteuernde Maßnahmen).
  • Umsetzungsstand (13.02.2018):                                                                                                               – 21 Projektantragsstellungen unterstützt
    – 13 Projektänderungsanträge unterstützt
    – 18 Projektzwischennachweise unterstützt
    – 1 Projektschlussverwendungsnachweis unterstützt
    – 1 Zwischennachweis zur Gesamtmaßnahme unterstützt
    – Projektcontrollingsystem für ASW eingerichtet
    – Projektpräsentationen auf www.leipziger-wwesten.de eingestellt und fortlaufend aktualisiert
  • Kooperationspartner: Koordinatorin des AJFB für Jugend und Bildung im Leipziger Westen, Stadtteilmanagement Soziale Integration Leipziger Westen, Stadtumbaumanagement Leipziger Westen, Magistralenmanagement Georg-Schwarz-Straße

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“Unternehmernetzwerk Leipziger Westen” (EV Nr. 22 des GIHK ESF – Leipziger Westen)

  • Träger: Freie Wirtschaftsförderung Frank Basten, Gohliser Str. 19, 04155 Leipzig, im Auftrag der Stadt Leipzig, Amt für Stadterneuerung und Wohnungsbauförderung
  • E-Mail: ulw@freie-wirtschaftsfoerderung.de
  • Webseite: www.freie-wirtschaftsfoerderung.de
  • Ansprechpartner: Frank Basten
  • Projektzeitraum: 05.09.2016 – 31.08.2018
  • Projektkosten: 95.751,68 € (davon 90.964,09 € ESF- und Landesmittel, 4.787,59 € Stadt Leipzig
  • Projektinhalt: Das Unternehmernetzwerk Leipziger Westen ist Anlaufstelle für eine wachsende Zahl von Gründern und kleinen Unternehmen im Leipziger Westen mit drei Angeboten:
    1. Unternehmerstammtisch – stärkt die Kooperation zwischen lokalen Unternehmen. Fünf Mal im Jahr treffen sich die Teilnehmer bei wechselnden gastgebenden Unternehmen. Die Veranstaltungen sind branchenübergreifend und Treffpunkt für Gründer und Unternehmer.
    2. Innovationsnetzwerk – offene Plattform für die kreative Weiterentwicklung der Wirtschaft vor Ort. Die Teilnehmer arbeiten in kleiner Runde in einem Format des „Systemischen Design-Thinking“unter fachlicher Moderation an den nächsten Schritten in ihrer Unternehmensentwicklung.
    3. Unternehmerberatung – Kontaktstelle für Fragen rund um alle Themen von Unternehmensgründung über Bestands-analyse bis zur Fördermittelberatung. Das Angebot richtet sich an KU, Freiberufler und Gründer aller Branchen, die im Leipziger Westen arbeiten oder sich dort ansiedeln wollen.
  • Umsetzungsstand: Mit Stand 15.02.2018 nahmen bislang insgesamt 121 KU bzw. Selbständige aus dem ESF-Fördergebiet am Vorhaben teil. Die Zielgröße an teilnehmenden Unternehmen bis Vorhabensende liegt bei 130. Gebietsübergreifend besuchten insgesamt 468 Personen die drei Angebote des Vorhabens.
    Es wurden bislang 8 Unternehmerstammtische als offene Netzwerkveranstaltungen (Dokumentationen unter http://www.leipziger-westen.de/tag/unternehmerstammtisch/),
    7 Innovationsnetzwerk-Veranstaltungen und 70 Einzelberatungen durchgeführt.
  • Kooperationspartner: Amt für Wirtschaftsförderung, IHK, HWK, HTWK, BIC Leipzig, ugb, SMILE, Social Impact Lab, Leipzig School of Design, Konsumzentrale, Marketingclub Leipzig, jobpoint basic, Leipiger WordPress-Entwickler-Community, Tapetenwerk, GaraGe