Lindenauer Hafen

Der Lindenauer Hafen gehört neben dem Karl-Heine-Kanal zur den großen Potenzialräumen im Leipziger Westen.

Der zwischen 1938 und 1943 angelegte Leipziger Hafen sollte ursprünglich der End- und Umschlagpunkt des Elster-Saale-Kanals werden und die Messestadt in das deutsche Wasserstraßennetz einbinden. Infolge des zweiten Weltkrieges blieben sowohl der Kanal als auch der Hafen unvollendet. Das Areal wurde seit dem nur fragmentarisch genutzt.

Der Lindenauer Hafen gehört neben dem Karl-Heine-Kanal zu den großen Potenzialräumen im Leipziger Westen. Durch die geplante Verbindung des Karl-Heine-Kanal mit dem Hafenbecken (Baustart 2012) und der späteren Anbindung an den Elster-Saale-Kanal soll eine Entwicklung des Hafenareals sowie eine stärkere Verknüpfung der gründerzeitlich geprägten Stadtteile Lindenau und Plagwitz mit dem Stadtteil Grünau erreicht werden.

Neue Entwicklungsimpulse für eine Freizeit-, Wohn- und Gewerbeadresse werden hier gesetzt. Mit den abgeschlossenen Gutachterverfahren zur „landschaftsplanerischen Gestaltung der Kanalverbindung Karl-Heine Kanal/ Lindenauer Hafen“ und „der städtebaulichen Entwicklung des Hafenareals“ wurden die Grundzüge dieser Entwicklung aufgezeigt.

Die vorbereitenden Arbeiten laufen seit Februar 2009. Im Oktober 2012 wurde die neu errichtete Luisenbrücke im Zuge der Lützner Straße nach rund zwanzigmonatiger Bauzeit freigegeben. Mit der Erneuerung der Luisenbrücke ist eine wichtige Vorrausetzung für die Weiterführung des Karl-Heine-Kanals nach Norden und die Verbindung der westlichen Stadtteile mit dem Gebiet des Lindenauer Hafens geschaffen worden. Der Kanaldurchstich begann im Herbst 2012, die Kanalverbindung und die uferbegleitenden Freiflächen sollen bis Ende 2014 fertig gestellt werden. Bis Ende 2013 wird die Erschließung umgesetzt. Ab 2013 soll die Vermarktung beginnen.

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